Co-Abhängigkeit: 👉Heilung mit Formen und Farben Teil 2

Aktualisiert: Juni 19

http://www.karin-henningsen.de/post/co-abhaengigkeit-malenRaus aus Co – Abhängigen Strukturen❗

Gestalte Dein Leben mit Leichtigkeit – Hilfe mit zeichnerischen Mitteln


Du benötigst dafür:

1 Blatt Papier DIN 4 – ich verwende zu Anfangs Papier zum Drucken

1 weicher Stift - für den weiteren Verlauf Buntstifte und Kreide

Zeitungspapier, Klebeband


Im letzten Artikel habe ich schon eingehend über die heilenden Kräfte, die während des Zeichnens und Malens in uns aktiviert werden, geschrieben.


Das Gute daran, Du kannst es jederzeit und überall anwenden.


http://www.karin-henningsen.de/post/co-abhaengigkeit-malen

Warum gerade Zeichnen?


Die Sucht gebraucht zu werden, die Abhängigkeit von einem geliebten Menschen und/ oder Co abhängige Verstrickungen können zu einer schweren Belastung im Leben führen.

Genau da setzte ich bei meinen Klienten/innen an.


Tägliches Zeichnen wird Deine Konzentration verbessern und Du bist im Hier und Jetzt. Keine Angst, Du benötigst keinerlei Vorkenntnisse. Natürlich verändern wir mit Zeichnen unsere äußeren Umstände nicht, die Bleiben wie sie sind.

Aber.., jetzt kommt mein Aber…!

Es kann leicht passieren, dass sich Deine Gedanken zu bestimmten Situationen verändern. Vieler meiner Mandanten/innen berichteten von einer gewissen Leichtigkeit in Ihrem Leben. Du hast die Möglichkeit, mit bestimmten Formenzeichnen Dir Kraft und Halt im täglichen Leben zu gewähren!


Das ist doch Klasse…!

Während meiner Arbeit mit seelenbedürftigen Menschen begegnete ich den Philosophien von Rudolf Steiner, dem Begründer der Waldorfpädagogik. Ich war fortan begeistert von seinen Lehren und ich lebte daraufhin eine Zeitlang in einer anthroposophischen Dorfgemeinschaft in Baden Württemberg.

Während dieser Zeit wurde ich in dynamischen Formenzeichnen nach Rudolf Steiner eingeführt und ich habe es sogleich bei mir selbst angewendet. Die Erfolge im Selbststudium waren so enorm, sodass ich dieses Wissen mit bestem Gewissen weiter geben konnte.


In den folgenden Jahren integrierte ich diese Form des Zeichnens erfolgreich in meine therapeutische Tätigkeit im Suchtbereich. Auch in der Jugendhilfe war ich damit sehr erfolgreich.


Hier nun ein paar Eindrücke aus meiner Praxis mit Mandanten:


Wenn Du magst, lass uns doch gleich loslegen. Du benötigst ein Blatt Papier und einen weichen Stift.

Lass uns mit der liegenden Acht beginnen, das mathematische Symbol der Unendlichkeit. Vorbild für das Formenzeichnen sind übrigens Artefakte aus der Bronzezeit sowie Jungsteinzeit.

Beginne nun wie oben abgebildet mir der liegenden Acht. Die Bewegungen führst Du locker aus dem Handgelenk. Wenn Du magst, dann zeichne im Stehen denn dadurch entwickelst Du Rhythmus und Leichtigkeit.

Zeichne Deine Acht solange bis Du dich sicher fühlst und dann erweitere die Acht.

Wechsle nun zu einem größeren Format und genieße die Freiheit von großen Bewegungen. Ich zeige Dir nun ein paar Tricks und weitere Möglichkeiten wie Du am Anfang ohne Ängste große Formate spielend leicht meistern wirst. 


Nimm Packpapier oder Zeitungspapier, das geht ebenfalls wunderbar.




Gerne kannst Du Kreide, Ölkreide oder aber auch mit einem Schwamm zeichnen.

Zum Abschluss:


Arbeite wenn möglich an einem großen Tisch und verzichte auf Radiergummi. Zeichne lieber öfter, jedoch am Anfang nicht zu lange.


Das dynamische Formenzeichnen wechselt zwischen Konzentration und Entspannung.


An Papier sollte nicht gespart werden, für das dynamische Formenzeichnen im Stehen kannst Du jederzeit auch Zeitungspapier oder Packpapier verwenden. Du kannst die Formen in der Luft vorzeichnen oder auch mit einem Stock in den Sand zeichnen.


Versuche es nach der Acht mit der Form eines Apfels.

Und nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Ausprobieren.




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